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Edelweiss, „The Sound of Music“ und andere Klischees

Wir Österreicher sind bereits glücklich, wenn man uns im Rest der Welt nicht mit Kängurus und Aborigines in Verbindung bringt. Trotzdem – mit der Vorstellung von den jodelnden und dirndltragenden Alpenbewohnern haben wir nicht viel gemein. Auf der ganzen Welt bringt man uns mit Klischees in Verbindung, die vor allem vom Film „The Sound of Music“ herrühren. 

Österreicher leben in den Alpen, singen und jodeln täglich, tragen nur Dirndl und Lederhosen und essen Wiener Schnitzel und Apfelstrudel. Das Österreich-Image wurde und wird noch immer von Filmen, historischen Figuren wie den Habsburgern und Mozart geprägt. So sehr wir mit den historischen Figuren auch verbunden sind – der Hype um einen amerikanischen Film, der in Österreich spielt, macht uns jedoch geradezu skeptisch.

The Sound of Music

„The Sound of Music“ ist wohl der international berühmteste Film mit Österreich-Bezug und damit auch die Quelle vieler Klischees. Ursprünglich ein Broadway-Musical, wurde es 1965 als Film adaptiert und spielt 1938 in Salzburg. Der verwitwete Baron von Trapp sucht eine Haushälterin für sich und seine sieben Kinder, die allesamt musikalisch höchst begabt sind. Die Wahl fällt auf die junge Novizin Maria. Obwohl es gegen alle Gesetze der standesgemäßen Partnerwahl spricht, verlieben sich der Baron und Maria, die eine perfekte Ersatzmutter und Leiterin des „Familienchors“ darstellt und die Musik wieder ins Trapp-Haus bringt. Nach dem Anschluss muss die Familie vor den Nazis über die Alpen fliehen und entkommt ihnen über die Schweizer Alpen.

Edelweiss

Im Film, der bei uns „Meine Lieder, meine Träume“ heißt, werden alle Österreich-Klischees, die wir heute kennen, bedient: Fast alle Protagonisten singen und jodeln und tragen täglich ihre Lederhosen und Dirndl. Die Form des Dirndls, die im Film gezeigt wird, wirkt auf uns Österreicher jedoch eher seltsam – die Kostümbildner des Films haben sich offensichtlich nicht wirklich mit der österreichischen Tracht beschäftigt.

Die ganze Welt kennt die Lieder aus „The Sound of Music“ und beschert uns seltsame Momente auf Reisen, wenn uns zu Ehren ein Lied daraus angestimmt wird – denn die wenigsten von uns kennen diese Gassenhauer.

Eine der berühmtesten Szenen: Maria läuft glücklich über Alpenwiesen voller Blumen und singt dabei das Titellied. Besonders bekannt ist auch das Lied über das Edelweiss:

„Schmücke das Heimatland,
Schön und weiß,
Blühest wie die Sterne.
Edelweiß, Edelweiß,
Ach, ich hab dich so gerne.“

Klischees – Fluch oder Segen?

Die Ideen, wie Österreich und seine Einwohner aussehen, entlocken uns meist nur ein müdes Lächeln. Jedoch: Im Vergleich zu den Klischees über andere Länder sind sie geradezu ein Segen. Während Amerikaner als über-patriotisch, uninteressiert an der restlichen Welt und Fast-Food-Liebhaber gelten, verbindet man uns mit unserer Natur, traditioneller Kleidung und Hausmannskost. Es gibt sicherlich schlimmere Vorurteile.

Mit einem Klischee hat der Rest der Welt auf jeden Fall recht: Unsere Natur und die Flora unseres Landes ist einzigartig und unser größter Schatz. Und so sind Kostbarkeiten wie das Edelweiss etwas, worauf wir mit gutem Recht stolz sein können: In Österreich wissen wir um die Kraft der Natur noch immer so gut Bescheid, dass ihre Heilmittel sogar Bestandteil einer hochwirksamen Hautpflegeserie wie der Edition Edelweiss sind.

 

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