✔ Kostenloser Versand nach AT & DE
✔ 100% Made in Austria
✔ 100% vegan & tierversuchsfrei

Edelweiss – Diamanten der Pflanzenwelt

Wie ein Diamant schimmert es zauberhaft, ist besonders selten, äußerst wertvoll und macht uns noch schöner, als wir schon sind: Das Edelweiss alias Leontopodium alpinum ist eine der seltensten und zugleich auch wertvollsten Pflanzen der Alpenregion. Wir erzählen, wieso seine besonderen Fähigkeiten beinahe für die Ausrottung sorgten und warum das Wundermittel der Alpen unserer Haut so gut tut.

„Diamonds are a girl’s best friend“ sang schon Marilyn Monroe und sie hatte recht: Diamanten sind ganz besondere Schmuckstücke, die unserem Äußeren den besonderen Glamour verleihen. Die kleinen Steinchen machen Frauen auf der ganzen Welt glücklich und werden behütet wie ein Schatz.

Das Edelweiss wiederum ist Austria’s best friend: Fast jeder in der österreichischen Bevölkerung trägt mindestens ein Abbild der seltenen Blume mit sich und das schon seit 1959.

Das Edelweiss begleitet uns

Sollten Sie daran zweifeln – werfen Sie einen Blick in Ihre Geldbörse! Auf der Rückseite der österreichischen 2-Cent-Münze befindet sich ein Edelweiss, der alte Schilling trug sogar drei Stück auf der Rückseite. Wie sehr diese seltene Naturschönheit für die Alpenregion steht, wie sehr sie mit Österreich verbunden ist, ist uns oft gar nicht bewusst – denn das Edelweiss ist stark gefährdet und vom Aussterben bedroht. Die wenigsten haben das widerstandsfähige Pflänzchen jemals in der freien Natur gesehen.
Doch die Gefährdung des Bestands hat ihren Grund:

Selten und begehrt

Obwohl es bereits seit 1886 unter strengem Naturschutz steht, war das Edelweiss über eine lange Zeit hinweg ein beliebtes Mitbringsel von Bergtouren in den Alpen und musste teilweise sogar durch die Bergwacht geschützt werden. Als eine der wenigen Blumen an den Gipfeln der Berge stand es wie keine andere Trophäe dafür, das Ziel des beschwerlichen Weges erreicht zu haben.
Jedoch liegt darin auch die geheime Kostbarkeit des Edelweiss: Der bevorzugte Lebensraum des „Almsterndls“ ist das felsige Kalksteingebiet in einer Seehöhe zwischen 1800 und 3000 Metern – eine echte Herausforderung für eine zarte Pflanze.

Ein harter Knochen

Nur wenige Pflanzen sind imstande, praller Höhensonne wie eiskalten Winternächten, Wind, Regen und Schnee derart zu trotzen – als Blume ist das Edelweiss einzigartig in seiner Widerstandsfähigkeit.

Die Wildpflanze ist in der Höhensonne einer äußerst hohen UV-Strahlung ausgesetzt und wächst vor allem auf kieselsäurehaltigem Boden. Um in dieser Umgebung zu überleben, ist ihr Gehalt an Antioxidantien extrem hoch. Sie machen das Edelweiss so widerstandsfähig wie einen Fels in der Brandung.

Der Widerspenstigen Zähmung

Die wertvollen Wirkstoffe des Edelweiss sorgten dafür, dass es früher gerne als Heilkraut verwendet wurde: Seine Verwendung als Tee gegen Bauchschmerzen schlägt sich in der dialektalen Bezeichnung „Bauchwehbliaml“ nieder.

Und auch heute noch werden seine Extrakte wegen der entzündungshemmenden, antioxidativen und feuchtigkeitsspendenden Wirkung genutzt und aus eigens dafür kultivierten und geschützten Anbaugebieten in den Alpen gewonnen. Tannine, Flavoinoide, Hydroxyzimtsäure- und Phenylpropanderivate wirken adstringierend, Limonen und Pinen sind entzündungshemmend, die antioxidativen Stoffe schützen Haut und Gefäße vor freien Radikalen – neben der UV-Strahlung die größten Feinde der Haut – und spenden Feuchtigkeit.

Für unsere Haut sind die Diamanten der Pflanzenwelt ein wahres Wunderwerk – vielleicht sogar „skin’s best friend“.

 

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.